So weit die Schuhe tragen...
So weit die Schuhe tragen...
So weit die Seele uns trägt...
So weit die Seele uns trägt...
So weit der Jumper fährt...
So weit der Jumper fährt...
Die meiste Zeit des Jahres sind wir mit unserem Jumper unterwegs. Auf der Suche nach interessanten Geschichten, Orten, Menschen, Natur und Landschaften. In den Fotografien und Reportagen finden sie sich wieder. Im Sommer halten wir uns gerne in den nördlichen Regionen auf und im Winter erkunden wir den Süden Europas.
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Teichralle im "Dauerregen"
Mai 2020
Eine Teichralle kann es durchaus schon mal 2 Minuten unter Wasser aushalten. Diese Teichralle aber stand täglich 12 Stunden im Dauerregen in der Graft am Von-Thünen-Ufer in Jever. Der dortige Springbrunnen stellt spät Abends bis zum Morgen seinen Dienst ein. Diese Zeit nutzte der fleißige Vogel, um auf einen der drei Schwimmkörper ein Nest zu bauen und Eier zu legen.
Wenn am morgen der „Dauerregen“ einsetzte blieb sie stoisch auf dem Nest, mal sitzend, mal klatschnass stehend. Sehr zur Belustigung der Passanten ging dieses imposante Schauspiel tagelang so weiter. Nun hatte ein besorgter Mensch den Springbrunnen vom Stromnetz getrennt. Wohl in der Absicht, dem Vogel ein ruhigeres Brutgeschäft zu gönnen. Da die Teichralle aber auch schon bei einer vorherigen Nutzung im Schutz der Dauerberieselung erfolgreich den Nachwuchs großzog, setzten Stadtbedienstete den Springbrunnen wieder in Betrieb. Dabei geriet allerdings das ganze Ensemble in Schieflage und das komplette Nest rutschte in die Graft. Ob allerdings dieser Brutversuch unter Dauerregen von Erfolg gekrönt gewesen wäre ist zu bezweifeln, da die Teichralle es diesmal mit der Brutpflege nicht so genau nahm und immer wieder für längere Zeit neben dem Gelege auf dem Nestrand stand und die Eier dabei durch die Wassermengen sicher rasch auskühlten.

Homeoffice in der Corona Pandemi
April - Mai 2020
Seid Mitte März sitzen wir nun im Homeoffice oder im "Jumper-Office". Eigentlich wie immer und doch ganz anders. Ich weiß nicht, ob man es Glück im Unglück nennen kann, aber Tatsache ist, da Friesland auch Touristenland ist, wir hier nun ganz in Ruhe und ganz allein am Strand, am Deich oder im Watt sein können. Endlich einmal ungestört die untergehende Sonne über der Nordsee geniessen, ein Traum wird war. Freie Zugänge zur Nordsee sind hier rar gesät. Nach langen Kampf des freien Friesen Janto Just durch die Instanzen der Gerichte, wurde in den Jahren 2018/19 endlich von den zuständigen Kommunen freie Zugänge und Bereiche am Meer geschaffen. Was woanders ganz selbstverständlich ist, mußte in Friesland lange erkämpft werden.
Damit wir in dieser Zeit der Reisebeschränkungen so ein Gefühl von „Unterwegs“ hatten und uns die Räume in unserem Basislager in Jever so langsam immer unheimlicher wurden, fuhren wir mit unserem Jumper nach Hooksiel und genossen das blaue Meer, den weiten Himmel und die frische Briese, die über den Deich wehte. Dabei fiel uns alles gleich viel leichter. Homepage, Fotografie, Texte und zukünftige Projekte.
Korfu, die grüne Insel im ionischen Meer
September 2015
Unsere Fahrt führte uns heute zur Andinioti-Lagune an ihre nordöstliche Seite. Dort ist eine schmale Verbindung zum Meer, an der auch ein Fischer eine Hütte hat und seine Reusen in der Lagune bewirtschaftet. Eine kleine baufällige Brücke führt hinüber an das andere Ufer. Ebenso herrscht an dieser Seite auch der unvermeidliche Tourismus. Aber weniger aufdringlich als an anderen Orten Korfus. Idyllisch, ganz ohne Touristen und naturbelassen ist der Rest und die gegenüber liegende Seite der Lagune. In den dort angrenzenden Olivenhainen findet man die absolute Ruhe. Nur unterbrochen vom Schrei eines Reihers oder eines anderen Vogels. Selbst der Sprung eines Fisches über die glitzernde Wasserfläche nimmt man ungestört wahr. 
Sidari
Oktober 2015
In einem renomierten Reiseführer wird Sidari zum Teil anders als wir es empfunden haben: Es soll noch ein griechisches Dorf geblieben sein und hat auch noch einen Stern bekommen (Stern bedeutet nicht verpassen). Nichts davon ist wahr! Klamauk und Tingeltangel beherrschen die Szene. Karaoke Bar und Fastfood Restaurant wechseln sich mit billigen Touristenangeboten ab. Wer nie Sidari sehen wird hat nichts verpasst.
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